Projekt Beschreibung

Stadtquartier Frankfurter Berg, Frankfurt am Main

Die Siedung Frankfurter Berg steht symptomatisch für eine monofunktionale Großsiedlung aus den 60er und 70er Jahren an der Peripherie einer Großstadt, die sich im Lauf der Jahre sozial homogenisiert und gettoisiert hat. Die große Zahl von Wohnungen an einem Treppenhaus im Zusammenhang mit den Schlichtstandards der Wohnungen und der kollektiven Bereiche sind die Ursache für die Anonymität der Hausgemeinschaften der vier Wohnhochhäuser und der fünf Wohnblöcke und die daraus folgende mangelnde soziale Kontrolle.
Das Ende der Sozialbindungen der Wohnungen wird nicht zum Anlass genommen, diese zu verlängern. Vielmehr wird für das Stadtviertel ein städtebaulicher Neubeginn gewählt, der in einer sukzessive wachsenden Blockrandbebauung immer so viele Wohnungen hinzu baut, wie man für den nächsten Bauabschnitt abbrechen kann, so dass ein sozialverträgliches Umzugsmanagement für die Bewohner gewährleistet ist. In der Endausbaustufe sind deutlich mehr als doppelt so viele Wohnungen entstanden, wie sie im Bestand vorhanden waren. Auf diese Weise kann als Ergebnis der Frankfurter sozialgerechten Bodennutzung wieder geförderter Wohnraum, allerdings in überschaubareren Einheiten, geschaffen werden. Hinzu kommen ein Quartiersparkhaus im Sockel der Wohnzeile an der Bahn, deren Wohnungen nur zur lärmabgewandten Seite orientiert sind sowie eine Grundschule, mehrere Kitas und ein Ladenzentrum am Entrée des Quartiers an der Homburger Landstraße. Einzeln ablesbare Häuser entlang wohl dimensionierter Quartierstraßen und Plätze schaffen soziale Kontrolle und Identität für das Quartier, das an historische Stadtgrundrisse des 19. Jahrhunderts angelehnt ist.

Standort:Berkersheimer Weg, Frankfurt am Main
Größe Plangebiet:11 ha
BGF Gesamt Neu:220.800 m²
BGF Bestand:94.900 m²
BGF-Zuwachs:133%
BGF Wohnen:170.000 m²
BGF Soziale Infrastruktur:22.000 m²
BGF Einzelhandel:15.000 m²
BGF Büro:13.800 m²
Anzahl Wohnungen:1.700
Planungszeitraum:03/2019

Stadtquartier Frankfurter Berg, Frankfurt am Main————Mehr erfahren

Die Siedung Frankfurter Berg steht symptomatisch für eine monofunktionale Großsiedlung aus den 60er und 70er Jahren an der Peripherie einer Großstadt, die sich im Lauf der Jahre sozial homogenisiert und gettoisiert hat. Die große Zahl von Wohnungen an einem Treppenhaus im Zusammenhang mit den Schlichtstandards der Wohnungen und der kollektiven Bereiche sind die Ursache für die Anonymität der Hausgemeinschaften der vier Wohnhochhäuser und der fünf Wohnblöcke und die daraus folgende mangelnde soziale Kontrolle.
…………Das Ende der Sozialbindungen der Wohnungen wird nicht zum Anlass genommen, diese zu verlängern. Vielmehr wird für das Stadtviertel ein städtebaulicher Neubeginn gewählt, der in einer sukzessive wachsenden Blockrandbebauung immer so viele Wohnungen hinzu baut, wie man für den nächsten Bauabschnitt abbrechen kann, so dass ein sozialverträgliches Umzugsmanagement für die Bewohner gewährleistet ist. In der Endausbaustufe sind deutlich mehr als doppelt so viele Wohnungen entstanden, wie sie im Bestand vorhanden waren. Auf diese Weise kann als Ergebnis der Frankfurter sozialgerechten Bodennutzung wieder geförderter Wohnraum, allerdings in überschaubareren Einheiten, geschaffen werden. Hinzu kommen ein Quartiersparkhaus im Sockel der Wohnzeile an der Bahn, deren Wohnungen nur zur lärmabgewandten Seite orientiert sind sowie eine Grundschule, mehrere Kitas und ein Ladenzentrum am Entrée des Quartiers an der Homburger Landstraße. Einzeln ablesbare Häuser entlang wohl dimensionierter Quartierstraßen und Plätze schaffen soziale Kontrolle und Identität für das Quartier, das an historische Stadtgrundrisse des 19. Jahrhunderts angelehnt ist.

Standort:Berkersheimer Weg, Frankfurt am Main
Größe Plangebiet:11 ha
BGF Gesamt Neu:220.800 m²
BGF Bestand:94.900 m²
BGF-Zuwachs:133%
BGF Wohnen:170.000 m²
BGF Soziale Infrastruktur:22.000 m²
BGF Einzelhandel:15.000 m²
BGF Büro:13.800 m²
Anzahl Wohnungen:1.700
Planungszeitraum:03/2019